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Die Folgen & der Verlauf der Krankheit - Projektarbeit zum Thema Osteoporose

Schon gewusst...?


20% der Betroffenen werden nach einem Oberschenkelhalsbruch versorgungspflichtig Invalide.






Osteoporose kann nicht nur starke psychische Belastungen nach sich ziehen, die Patienten brechen sich auch noch leichter die Knochen, werden schneller pflegebedürftig und haben eine geringere Lebenserwartung.


Psychische Belastungen: Der Schock, an Osteoporose erkrankt zu sein, muss erst einmal verkraftet werden. Die äußerlichen Veränderungen des Körpers, zB Größenverlust, Rundrücken, etc. können zu einer dauernden emotionalen Belastung führen.
Bei wiederholten Knochenbrüchen kann der Patient pflegebedürftig werden und wird abhängig von Pflegepersonal oder Angehörigen. Doch nicht nur das ist ein Problem, dazu kommt noch die ständige Angst vor neuen Knochenbrüchen, sodass die Patienten sogar von einfachsten Aktivitäten zurückschrecken. All das kann zur Vereinsamung und Isolierung führen.


Geringere Lebenserwartung: Osteoporose-bedingte Knochenbrüche sind lebensbedrohlich, da die Heilung von älteren Menschen aufgrund des Bewegungsmangels eingeschränkt ist. Ein viertel der älteren Patienten sterben innerhalb eines Jahres nach einer Oberschenkelhalsfraktur, andere werden pflegebedürftig und dadurch sozial isoliert. Eine Fraktur kann für viele Hilfe im Haushalt, Pflegeheim oder Bettlägerigkeit bedeuten.
Außerdem werden die Patienten durch die Fraktur anfälliger für andere Erkrankungen und das verschlechtert ihr Allgemeinbefinden sehr.
Heutzutage gibt es jedoch eine Reihe wirksamer Medikamente, die eine Erhöhung der Knochendichte bewirken und die Gefahr von Knochenbrüchen deutlich reduzieren.


Knochen:

1. Knochenbrüche: Die erhöhte Knochenbrüchigkeit betrifft alle Knochen, da die Osteoporose eine systemische Erkrankung des gesamten Skeletts ist. Oft betroffen sind die Unterarme, Wirbel und die Oberschenkel.

2. Wirbeleinbruch: Wirbelbrüche treten meist ohne erkennbare Ursache auf (zB beim Heben eines Gegenstandes oder beim Bücken). Häufig verursachen die ersten Brüche keine Schmerzen und werden daher nicht oft erkannt. Das ist sehr gefährlich, weil das Risiko eines solchen Bruchs nach dem ersten Bruch um das 4-5-fache steigt.

3. Größenverlust(Witwenbuckel): Mit zunehmender Anzahl von Wirbelbrüchen kommt es sowohl zu einer Verkrümmung der gesamten Wirbelsäule als auch zu einer deutlichen Abnahme der Körpergröße (bis zu 20cm oder mehr).

4. Oberschenkelhalsbruch: Dies ist der schwerwiegendste Bruch und betrifft vor allem Patienten nach dem 70. Lebensjahr. Für 30% der Fälle endet diese Fraktur tödlich, die anderen 70% sind danach pflegebedürftig und benötigen eine spezielle Prothese.

5. Lungenfunktionsstörung: Durch die Abnahme der Körpergröße und die Verkrümmung der Wirbelsäule verkleinert sich auch der Brustraum, wodurch die Lunge weniger Platz hat und es dadurch zu einer Störung der Atmungsfunktion kommt. Zudem kommt noch, dass die Brustorgane (Herz, Lunge) nach unten in Richtung Bauchorgane abgedrängt werden. Es kommt zu einer Vorwölbung des Bauches. Folgen dessen sind Kurzatmigkeit und ein erhöhtes Risiko an Lungenerkrankungen.

6. Minderung der Lebensqualität: Die Minderung der Lebensqualität wird durch Rückenschmerzen, Kurzatmigkeit und Knochenbrüche beeinflusst. Sie führen zu Schlaflosigkeit, ständigen Schmerzen, Einschränkungen der Beweglichkeit und damit zu Isolation, Angst und Depression.


© by Malin Ermel, Mila Klamenko, Sebastian Möller & Sven-Niklas August                         Zum Seitenanfang