Die Behandlung - Fachhomepage zum Thema Osteoporose
Schon gewusst...?
Krankenkassen zahlen nachgewiesene wirksame Therapien erst, nachdem die erste Fraktur eingetreten ist.
Mögliche Osteoporose-
früherkennungen werden nicht durchgeführt.
Je eher die Krankheit erkannt und therapiert wird, umso bessere Chancen ergeben sich, den Verlauf positiv zu beeinflussen.
Des weiteren werden schwerwiegende Folgen vermieden, wie zum Beispiel Knochenbrüche und die damit verbundene Bettlägerigkeit.
Eine positive Einstellung, ausreichend und regelmäßige Bewegung, ein gesunder Lebensstil und gezielte Ernährung unterstützen
die Therapie zusätzlich.
Zusammen mit einem Arzt kann eine solche Therapie erarbeitet und umgesetzt werden.
Spezifische Medikamente, eine ausreichende Kalziumzufuhr und die Ergänzung von Vitamin D werden bei Patienten ab dem 60.
Lebensjahr eingesetzt.
Gezielte Ernährung:
Eine spezielle „Osteoporose-Diät“ gibt es nicht. Es ist wichtig, die Lebensmittel vielfältig, ausgewogen und kalorienbewusst
zusammenzustellen und dabei reichlich Vitamine und Mineralstoffe zuzuführen (besonders Kalzium und Vitamin D).
Die kalziumreiche Ernährung fördert die Neubildung des Knochengewebes und Vitamin D bewirkt, das Kalzium vermehrt im Darm
aufgenommen und vermindert über die Nieren ausgeschieden wird. Dazu steigert es den Einbau von Kalzium in den Knochen und
wird unter Sonnenbestrahlung in der Haut gebildet.
Zu Kalziumräubern Fleisch und auch Koffein, da sie die Kalziumausscheidung mit dem Urin fördern.
Dazu sollte auch auf den Phosphat- und Oxalsäuregehalt der Lebensmittel geachtet werden, da es die Verfügbarkeit und die
Aufnahme von Kalzium in den Knochen behindert (z.B. Spinat, Rote Beete, Schokolade oder Cola).
Es ist sinnvoll, die Kalzium-Mahlzeiten über den Tag zu verteilen, da der Körper nur eine gewisse Menge Kalzium aufnehmen und
speichern kann. Man sollte also bevorzugt mehrere kleine Mahlzeiten aufnehmen, als z.B. zwei große.
© by Malin Ermel, Mila Klamenko, Sebastian Möller & Sven-Niklas August
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